GESCHICHTE UND TIMELINE VON
PASO SOLUTIONS

 

VON DER GRÜNDUNG BIS ZUR GEGENWART

2007
2008
2009
2014- 2016
2017- 2019

Gründung und erste Aufträge

 

Nach der Gründung eines Einzelunternehmens durch DI (FH) Herbert Pataky stand einer gewerblichen Zusammenarbeit mit dem ersten Kunden in Aurolzmünster nichts im Wege und die ersten Kleinaufträge konnten „B2B“ abgewickelt werden.


Schon anno 2007 gehörte eine digitale Visitenkarte zum gepflegten Auftreten: So wurde ein Xing-Profil angelegt, welches alsbald das Interesse diverser „Personalvermittler“ auf sich zog. Im Sommer 2007 wurde aus einem Telefonat schnell ein Kennenlernen in Graz vereinbart: Eine größere Firma, die Autos baut, bekannt durch einen Austro-Kanadier. Schnell wurde ein Konsens gefunden und die gewünschten Tätigkeiten festgelegt: Datenbank, Auswertungen und Berichte auf Basis Microsoft SQL Server wurden angefragt.


Maximal drei Monate sollte das Projekt dauern, was zu dieser Zeit als ungebundener „Freelancer“ für Herbert Pataky natürlich kein Problem darstellte, trotz parallelem, berufsbegleitendem Studium in Hagenberg am Wochenende. Der Großteil der Arbeit war tatsächlich nach drei Monaten fertig und zwei neue zusätzliche Projekte waren aufgrund der Zufriedenheit schon in der Pipeline. Auch der große Vorsprung der neuen Microsoft Business Intelligence-Technologien gegenüber etablierten Datenbankherstellern weckte das Interesse nach mehr Zusammenarbeit auf dem Gebiet „Microsoft BI“.

Projekt in Deutschland/Stuttgart

 

Geprägt durch die Wirtschaftskrise 2008/2009 lag in dieser Zeit der Fokus auf Aus- und Weiterbildung. Projekte gab es leider weniger, dafür aber interessante Kontakte in der Lehre und der Konferenzen-Szene.


Durch einen Kontakt wurde das Unternehmen mit einem ehemaligen Mitarbeiter aus Graz, der nun in Stuttgart für die Automobilindustrie Beratungsprojekte abwickelte, bekannt gemacht. Die Folge war ein Projekt für die digitale Abbildung einer kompletten Fahrzeugproduktion inklusive Logistik, Rohbau und Montage. Auch hier musste alles schnell gehen. Alle Formeln und Skizzen waren bereits als voll-funktionsfähiges Excel vorhanden. Der (Alb-)Traum eines jeden SW-Entwicklers.


Viele Autobahnkilometer wurden zwischen OÖ, Graz und Stuttgart abgespult. Nächtelang wurde im Hotel gemeinsam mit den Beratern an innovativen Lösungen programmiert. Der Lohn der harten Arbeit waren begeisterte Anwender und Entscheidungsträger, welche den Weg für viele weitere Projekte ebnen sollten.

Bürobau in St. Marienkirchen mit 75 m2

 

Gemeinsam mit dem privaten Wohnhausprojekt der Geschäftsführung entschied man sich, auch ein kleines Büro, ausgelegt für sechs Arbeitsplätze, über der Garage einzurichten. Das Büro war in den ersten Jahren mehr Freiraum als Arbeitsplatz: So war nur ein Tisch ohne großartige IT-Infrastruktur eingerichtet. Mitarbeiterküche, WC und andere Annehmlichkeiten waren bereits vorhanden, mussten aber mehr als fünf Jahre darauf warten, um ihrer eigentlichen Verwendung nachzukommen.


Im Zeitraum von 2010 bis 2014 wurden die Projekte in Graz, Stuttgart und OÖ intensiviert und viele neue interne Bekanntschaften erweiterten das betriebswirtschaftliche Know-how um neue Facetten: Digitaler Zwilling (digital twin), Smart Factory, Robotersteuerungen und Augmented Reality in seinen ersten Formen zählten genauso zum Projektrepertoire wie SAP-Data-Warehousing und Controlling-Reporting-Standards wie IRFS. Im Bereich der Logistikplanung beschritten wir mit unserem Projektpartner in Stuttgart gänzlich neue Wege, welche schließlich zu einem entscheidenden Durchbruch führten. Zur selben Zeit lernte Herbert Pataky auch den jetzigen Geschäftspartner Dr. Uli Golle kennen, der mit ihm als Projektduo die Logistikplanungsthemen seit 2012 erfolgreich umsetzt.

Start Bürobau Hohenzell und neue Projekte

 

Durch organisatorische Änderungen mit Projektpartnern in Stuttgart, gelangte das PASO Logistikplanungstool zu einer wichtigen und positiven Management-Attention. Ein großes Folgeprojekt führte aufgrund der One-Man-Thematik zur logischen Konsequenz: Die ersten drei Mitarbeiter wurden im siebten Jahr nach der Gründung im Zuge der GmbH-Neugründung angestellt.


Gemeinsam mit einem damaligen Geschäftspartner bezog das PASO Team das Büro in St. Marienkirchen. Schnell wurden noch weitere Mitarbeiter gefunden, um den notwendigen Wachstumskurs fortzusetzen.


Im Zuge der Logistikplanungsthematik wurde das erste App-Projekt mit Xamarin für IOs, Android und Windows Phone umgesetzt: ein mobiles, offline-fähiges Kalkulationstool. Lauffähig auf allen gängigen Plattformen, auch auf dem Windows Phone.


Im August 2016 erfolgte die gemeinsame Gründung der Pataky Bright Technologies GmbH, mit der die geschäftliche Partnerschaft mit Dr. Uli Golle offiziell begonnen hatte. Erste, neue Projekte waren schnell gefunden und münden auch in internen Standards wie bspw. der “Base-App”.

Start Bürobau Hohenzell und neue Projekte

 

Anfang 2017 war der Mitarbeiterstand auf zehn gewachsen, die natürlich Platz brauchten. Schnell wurde der Plan für ein neuartiges, modernes Bürogebäude in Hohenzell gefasst und von Architekt DI Josef Grösswang phänomenal umgesetzt. Nach nicht einmal 12 Monaten Bauzeit wurde das neue Bürogebäude am 1. Juli 2018 bezogen. Auf ca. 500 m² Bürofläche finden sich nicht nur top-ausgestattete Besprechungsräume, sondern auch moderne und angenehme Arbeitsplätze für mehr als 25 Mitarbeiter.

Zeitgleich fand PASO in Stuttgart neue Projektpartner im Bereich Einkauf und Beschaffung, mit denen Projekte in den nächsten Monaten abgewickelt wurden.

 

Das Jahr 2018 war geprägt durch neue Trends am BI- und AI-Markt. Die Verbindung von Datenströmen aus der realen Welt mit Daten aus dem Data Warehouse mündete in den ersten IoT-Projekten. “Automatic ETL”, das automatisierte Anbinden von Vorsystemdaten in das Warehouse, wurde in vielen neuen Projekten eingesetzt und führte zu einer rascheren und effizienteren Projektumsetzung.

 

Schon lange existierte der Wunsch nach einem eigenen Produkt, das sowohl aus Hard- als auch Software-Bestandteilen besteht. So startete PASO den Weg gemeinsam mit der FH OÖ und der FFG, um sich in die Themen Hardwareentwicklung und Programmierung zu vertiefen. Neue Mitarbeiter mit Expertise auf diesem Gebiet konnten rasch gefunden und erste Prototypen in kurzer Zeit realisiert werden.

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